Jesu Jünger oder Spinner?

Hallo liebe Gemeinde und Gäste,

 

wer sich bemüht nach Gottes Wort zu leben und zu handeln, und das

schließt nun mal das Gebet u. a. auch für körperliche Heilung mit

ein, der wird immer häufiger und offener als christlicher

Fundamentalist oder sogar als Vertreter einer Sekte bezeichnet.

So weit ist es bereits gekommen, es passt nicht mehr ins Weltbild.

Ich frage mich, wer tatsächlich dahinter steckt.

 

Für mich sind die Aussagen in der Bibel eindeutig, und wer be-

hauptet, dass z. B. die Heilungen nur für die Wirkungszeit von Jesus

Christus und seinen direkt gewählten Jüngern gilt, der erzählt den

Menschen die Unwahrheit.

 

Wer den Menschen weiß machen will, dass während eines Gottes-

dienstes nicht getanzt werden darf, oder nicht die Hände er- hoben

werden sollen, der erzählt die Unwahrheit.

 

Ich finde es erschreckend, dass Charismatiker alle über einen Kamm

geschoren und in die Ecke einer Sekte gestellt werden.

Natürlich gibt es auch unter ihnen schwarze Schafe, wie überall.

Wir alle sollten uns nach Jesus Christus ausstrecken, er muss

Mittelpunkt sein.

Seltsamer Weise werden von solchen Kritikern hauptsächlich Menschen

diskreditiert, die an Jesus Christus glauben, nicht aber z. B. der

Katholizismus, dessen Chef sich erdreistet, Stellvertreter Jesu auf

Erden zu sein.

An keiner Stelle der Bibel steht geschrieben, dass Jesus einen

bestimmten Nachfolger bestimmt hat.

 

Wir alle, die Jesus angenommen haben, sind seine Nachfolger.

Gestern las ich in der Walsroder Zeitung einen Artikel über den

Mitgliederstand der ev. Kirche in unserem Bereich.

Dass die Mitgliedszahlen weiter rückläufig sind, erstaunt mich nicht

weiter, denn die Zwangsabgabe der Kirchensteuer grenzt ja schon an

Piraterie.

Was mich wirklich erschreckt hat in diesem Artikel ist, dass der

Superintendant gesagt haben soll, dass die Bibel kein Leitfaden für

das Leben ist!!!!!

 

Wenn sich die Menschheit auch nur annähernd so verhalten würde, wie

es in der Bibel geschrieben steht, dann hätten wir weitaus weniger

Probleme in dieser Welt.

Hier nun noch einige Bibelstellen, die meiner Meinung nach be- legen,

dass z. B. Heilung auch heute noch möglich ist, und zwar durch

Glauben an unseren Herrn und Gebet.

 

Matthäus 7, 21

"Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! Wird in das Reich der

Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel

tut."

 

In Matthäus 10, 8 steht geschrieben:

"Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt

Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es!"

 

In Markus 16, 15-18 (Missionsbefehl) steht geschrieben:

"Und er sprach zu ihnen: Geht in alle Welt und verkündigt das

Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der

wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind:

In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen

Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas

tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie

die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden."

 

Hier führt Jesus die Dinge aus Matthäus 7 als Zeichen auf, welche

jedem Gläubigen folgen sollten.

Zeichen und Wunder sollten also eher der Normalzustand sein als die

Ausnahme.

 

Gottes Segen für euch alle!

Euer Erich Duensing.